Jagd und Natur TV

Member Login

Noch kein Mitglied? Registrieren | Passwort vergessen?

Der Jagdtalk

Bioladen Wald


Wildbret gehört zu den gesündesten Nahrungsmitteln, die unsere Natur hervorbringt. Dennoch erfordert die Bezeichnung „BIO“ den Nachweis, dass alle ins Revier eingebrachten Nahrungsergänzungen oder Futtermittel auch „bio“ zertifiziert sind.

Jeder Jäger, der erlegtes Wildbret an Dritte – auch unentgeltlich – weitergibt, haftet nach den neuen EU Richtlinien in vollem Ausmaß wie ein Lebensmittelbetrieb.

Unter dem Titel „Bioladen Wald“ brachte der neue Große JagdTalk von JagdundNatur.TV aus dem historischen Waffensaal von Steyr Mannlicher interessante Aspekte, selbst für erfahrene Jäger. Im Mittelpunkt standen die Fragen: „Wie kommt das Wildbret zum Konsumenten“ „Wie kann die Qualitätskette optimiert werden“ und „Welche Chancen hat die Eigenvermarktung“

Es diskutierte eine internationale Expertenrunde:

Erich Hofer, Akademischer Jagdwirt und Mitinhaber von „Fair Hunt“: „Wir liefern unser bleifrei geschossenes Wildbret portioniert bis in die Wiener Innenstadt direkt zum Verbraucher.“

Dkfm. Christoph Mützel aus Ulm, Inhaber eines Großunternehmens Friedrich Sailer GmbH zur Ausstattung von Lebensmittel erzeugenden Betrieben und Pionier der Wildkammerplanung: „ „Die Wildkammer ist die Visitenkarte des Jägers.“

Herbert Hausmair, mit Hausmair´s Gaststätte in der Wiener Lerchenfelder Strasse Treffpunkt für Jäger und Wildbret Liebhaber: „Alle Stückln gehören verwertet, nicht nur die edlen Teile vom Wild“

Kurt Wilhelm ist Bio Direktvermarkter der ersten Stunde, Honigproduzent und Österreichs größter Trüffel Händler Bienenhof Attersee: “ BIO ist keine Religion sondern zertifizierte Vertrauensabsicherung für die Kunden.“

Josef Kainrath Junior exportiert Wildbret über sein Familienunternehmen Kainrath Wild aus Österreich nach ganz Europa: „ Noch viele Konsumenten sind für Wildbret zu gewinnen. Wir verkaufen ein Stück Natur aus Österreich“

Josef Mayr, erfolgreicher Gastwirt vom Landgasthof Mayr, seit 40 Jahren Jagdleiter der 2.500 Hektar großen Genossenschaftsjagd St. Ulrich bei Steyr und Hegeringleiter: „Eine Jagd ohne Verwertung des Wildbrets ist für mich undenkbar. Wildbret ist aber auch Vertrauenssache.“

Der neue Große JagdTalk aus dem historischen Waffensaal von Steyr Mannlicher
2015-05-15

Ähnliche Beiträge

INFOTHEK

In der JagdUndNatur.TV Infothek finden Sie weiterführende Informationen zum Beitrag

Bioladen Wald

Schließen