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Der Jagdtalk

Anti-Jagd Aktionismus – Ein Geschäftsmodell?


Gestörte Jagden, bizarre Demonstrationen, Zerstörung von Jagdeinrichtungen – Der Aktionismus von extremen Gruppierungen im Namen von Tierschutz und Tierrechten steht im Mittelpunkt des 17. Großen JagdTalks im historischen Waffensaal von Steyr-Mannlicher. Geht es um berechtigte Kritik an Jagd und Jägern oder um den medienwirksamen Kampf um Spendengelder, mit denen sich alle diese Organisationen finanzieren?

Es diskutieren:

Dr. Friedrich Landa, Psychologe und Tierschutzlehrer von Animal Spirit: „Die Jagd gehört abgeschafft. Sie beeinflusst wesentlich die Beziehung zwischen Mensch und Tier. Wir brauchen mehr Mitgefühl. Ohne Jagd hätten wir paradiesische Zustände.“

Max Mayr-Melnhof, Grundbesitzer und Unternehmer aus Salzburg: „Einer Diskussion auf Augenhöhe wird niemand aus dem Weg gehen. Radikalismus – in welcher Form auch immer – ist strikt abzulehnen. Den Radikalen geht es gar nicht um Gatter- oder Treibjagd. In Wahrheit geht es um eine mediale Umerziehung der Bevölkerung und um das Einsammeln von Spendengeldern.“

Dr. Bernhard Kohler vom WWF, dem World Wide Fund For Nature: „Die Jagd ist eine legitime Form der Landnutzung. Teilbereiche der Österreichischen Jagdpraxis sind jedoch reformbedürftig. Der WWF lehnt den Antijagd-Aktionismus entschieden ab, allerdings ist dieser auch ein Ausdruck von längst überfälligem Reformbedarf.“

Dr. Maximilian Schaffgotsch, Grundbesitzer und Rechtsanwalt: „Sachliche Kritik hat immer einen Platz. Persönliche Diffamierung nie – besonders dann nicht, wenn sie der Geschäftemacherei sektiererischer Propagandisten dient.“

Dr. Heiko Granzin, Rechtsanwalt aus Hamburg und tätig in tierschutzrechtlichen Straf- und Bußgeldverfahren: „ Die Jagd ist die älteste und natürlichste Art der Nutzung tierischer Ressourcen. Unter dem Deckmantel des Tierschutzes wird lediglich eine Sozialneiddebatte über angeblich antiquiert-feudalistische Privilegien geführt.“

Christoph Burgstaller ist ehemaliger Berufsjäger, Jagdausbildner und Jagdjournalist: „Flächendeckender Tierschutz bei Wildtieren ist derzeit nur mit Jägern möglich. Beispiele gegenüber anderen Ländern zeigen, dass dies bei uns gut funktioniert.“
2016-04-14

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